Wie sich unser Ansatz entwickelt hat
Unsere Entwicklung spiegelt die Verschiebung von rein technischer Währungsbetrachtung hin zu einer ganzheitlichen Sicht auf Governance, Prozesse und Kommunikation wider.
Einstieg in das institutionelle FX-Risiko
Wir beginnen mit klassischen FX-Risikofunktionen und begleiten internationale Treasury-Teams bei der Sicherung operativer Zahlungsströme. In dieser Phase entsteht unser Verständnis dafür, wie technische Lösungen, Limitstrukturen und interne Kommunikation zusammenspielen müssen, um Währungsrisiken nicht nur zu messen, sondern auch konsequent zu steuern.
Erste explizite Overlay Mandate
Im Austausch mit Asset-Managern und Pensionskassen arbeiten wir an Mandaten, in denen Currency Overlay erstmals explizit verankert wird. Wir erleben, wie schwierig es ist, Overlay-Regeln so zu formulieren, dass sie für Portfoliomanager, Risikoausschuss und Operations gleichermaßen nachvollziehbar bleiben, und entwickeln erste Bausteine für ein standardisiertes Rahmenwerk.
Ausbau von Modellen und Kennzahlen
Wir verfeinern unsere internen Modelle zur Trennung von strategischer und taktischer Währungssteuerung, testen unterschiedliche Kennzahlen und entwickeln Vergleichsstrukturen, mit denen Ausschüsse alternative Overlay-Varianten systematisch gegeneinander abwägen können. Gleichzeitig beginnen wir, unsere Erfahrungen in Fachkreisen und auf Konferenzen zu teilen.
Fokussierung auf Currency Overlay
Wir bündeln unsere Arbeit zu einem klar umrissenen Schwerpunkt rund um Währungsüberlagerung in Multi-Asset-Kontexten. Statt generischer Marktkommentare konzentrieren wir uns auf Fragen wie: Welche Rolle soll Currency Overlay im Gesamtsteuerungsansatz spielen, wie wird sie dokumentiert und wie fügt sie sich in bestehende Risikoberichte ein.
Anpassung an Governance Anforderungen
Angesichts verschärfter Governance-Anforderungen und wachsender Transparenzansprüche von Aufsicht, Gremien und Begutachtern erweitern wir unsere Methoden um strukturierte Vergleichsmatrizen, Szenario-Sets und Reporting-Beispiele. Ziel ist es, Overlay-Konzepte so aufzubereiten, dass sie auch 2026 in anspruchsvollen Prüf- und Entscheidungsprozessen bestehen können. Results may vary.
Werte
Unsere Arbeit an Currency Overlay Konzepten folgt einigen klaren Prinzipien, die uns in Projekten und Diskussionen leiten und auf die wir uns immer wieder zurückbesinnen.
Unabhängigkeit
Wir trennen konsequent zwischen Analyse und Vertrieb. Wir stellen Modelle, Szenarien und Entscheidungswege zur Verfügung, ohne an bestimmten Produkten oder Mandaten interessiert zu sein. So können wir offen benennen, wo bestehende Strukturen funktionieren, wo sie Lücken haben und welche Alternativen realistisch zur Verfügung stehen, ohne implizite Verkaufsziele zu verfolgen.
Risikodisziplin
Währungsrisiken lassen sich nicht vollständig kontrollieren, aber sie lassen sich strukturiert einordnen. Wir legen Wert auf klare Entscheidungsgrenzen, dokumentierte Regeln und Berichte, die sowohl Chancen als auch Begrenzungen offenlegen. Damit können Gremien bewusst entscheiden, welches Restrisiko sie akzeptieren und welche Steuerungsmechanismen dafür eingesetzt werden sollen.
Vertraulichkeit und Vertrauen
Wir arbeiten häufig mit sensiblen Informationen zu Anlagestrukturen, internen Prozessen und Gremienentscheidungen. Für uns ist selbstverständlich, dass diese Daten geschützt bleiben und nicht für externe Zwecke genutzt werden. Vertraulichkeit ist keine Floskel, sondern die Grundlage dafür, dass Teams intern offen über Schwachstellen sprechen und neue Overlay-Konzepte überhaupt diskutieren können.
Menschen hinter unserem Currency Overlay Fokus
Dr. Miriam Keller, FX Overlay Governance
Lead Analystin Currency Overlay
Jonas Hartwig, FX Operations Experte
Senior Overlay und Reporting
Sebastian Vogt, Risikoarchitektur
Leitung Methodik und Szenarien
Laura Stein, Daten und Modelle
Quantitative FX Analytikerin
Thomas Berger, Regulatorik Fokus
Risikocontrolling und Compliance
Elena Maurer, Stakeholder Dialog
Kommunikation und Gremienkoordination
David Schilling, Implementierung
Prozessdesign und Schnittstellen
Nora Fuchs, Fachbeiträge
Fachliche Inhalte und Veranstaltungen
Was uns in der Währungssteuerung wichtig ist
Wenn wir mit Investmentausschüssen sprechen, hören wir oft denselben Satz: Währungsrisiken sind wichtig, aber schwer zu greifen. Wir glauben, das liegt weniger an den Märkten als an der Art, wie intern darüber gesprochen wird. Deshalb stellen wir Governance, Transparenz und Vergleichbarkeit von Overlay-Ansätzen in den Mittelpunkt unserer Arbeit.
Wenn wir über Currency Overlay sprechen, denken viele zuerst an komplexe Modelle. In der Praxis scheitern Projekte jedoch meist an anderen Stellen: unklaren Mandaten, lückenhafter Dokumentation und unterschiedlichen Erwartungen zwischen Portfoliomanagement, Risiko und Revision. Unser Ansatz beginnt deshalb nicht mit exotischen Strategien, sondern mit einer einfachen Frage: Wer darf in welchem Rahmen welche Entscheidung treffen und wie wird sie später überprüft. Erst wenn das geklärt ist, lohnt es sich, über Detailregeln, Kennzahlen und Szenarioanalysen zu sprechen.
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Dr. Miriam Keller
- Lead Overlay Analystin und Governance Spezialistin
In vielen Häusern existiert ein implizites Currency Overlay, ohne dass jemand es so nennt. Rollierende Sicherungen, Einzelfreigaben, historische Gewohnheiten – alles zusammen ergibt ein faktisches Steuerungskonzept, das selten dokumentiert ist. Wir helfen Teams, dieses implizite Vorgehen sichtbar zu machen, es mit Alternativen zu vergleichen und bewusst zu entscheiden, was beibehalten, angepasst oder beendet werden soll. So entstehen Rahmenwerke, die sowohl vor dem Investmentkomitee als auch gegenüber Prüfern und Aufsicht nachvollziehbar sind. Past performance doesn't guarantee future results.
- Jonas Hartwig
- Senior FX Overlay und Operations Berater